NÄCHSTE VERANSTALTUNG:
D 15, R: Julia von Heinz, FSK: o.A., 92 min.
 
Nach einem Zusammenbruch auf der Bühne wird dem Entertainer Hape Kerkeling (Devid Striesow) unmissverständlich klar, dass es so nicht weitergeht. Er nimmt sich ein halbes Jahr Auszeit und wandert auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela – auf der Suche nach … ja, nach was eigentlich? Nach Gott? Der Wahrheit? Sich selbst?
Die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Hape Kerkeling ist eine hervorragend besetzte unterhaltsame Komödie mit Tiefgang.

D 15, R: Julia von Heinz, FSK: o.A., 92 min.

Editorial


Von Sprachen und Grenzen

Von Jan Kirchhoff

"Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“
Mit diesem Zitat von Wittgenstein begründete vor kurzem ein polnischer Freund seine Motivation, Deutsch zu lernen, als wir einem uns lieb gewordenen Zeitvertreib nachgingen: Wir nannten uns gegenseitig Begriffe aus der jeweils anderen Sprache, die uns erstaunen, verwirren oder zum Nachdenken bringen. Mit jedem Austausch eröffneten wir einander eine neue Perspektive auf die eigene Sprache und haben damit unsere Welt ein wenig vergrößert.
Schlage ich die Zeitung auf, verfolge soziale Medien oder höre Radio, begegnen mir zunehmend Beispiele, in denen Sprache im gegenteiligen Sinne eingesetzt wird. Es werden Abgrenzungen getroffen, Lager gebildet, Feindbilder geschaffen, Menschen abgestempelt, mit denen man unter Umständen noch nicht einmal ein Wort gewechselt hat.

Anfang Februar kann es für Wünsche für das Neue Jahr noch nicht zu spät sein. Bei aller Emotionalität wäre mein Wunsch, dass wir ernsthaft versuchen, zwischen Alt- und Neubürgern eine gemeinsame Sprache zu finden, die unsere Welt nicht enger werden läßt, sondern Gräben überbrückt und uns die Welt erweitert.

Spendenaufruf für Stolpersteine


Wir bitten um Ihre Unterstützung

von Jan Kirchhoff

Die Stolpersteine für die Familie Duneck sind mutwillig beschädigt worden und sollen ersetzt werden.
Im Jahr 2005 unternahm die Initiative „Erinnerung und Versöhnung“ die Verlegung der ersten Stolpersteine in Zittau. Stolpersteine sind kleine Denkmale, die unser Gewissen schärfen können. Sie erinnern an bekannte und unbekannte Menschen, meist jüdischer Herkunft, die zwischen 1933 und 1945 verfolgt, entrechtet und ermordet wurden. Zittau wurde damit Teil einer inzwischen europaweiten Initiative zum Gedenken an ehemalige Mitbürger jüdischen Glaubens. Seitdem wurde die Verlegung weiterer Stolpersteine in Zittau durch die NETZWERKSTATT der Hillerschen Villa begleitet und betreut.
Drei dieser Steine sind nun stark beschädigt worden, die Sächsische Zeitung berichtete darüber am 08.01.2016. Diese Zerstörung trifft unsere Stadt, die Spender der Steine und überlebende Verwandte, die heute in Südafrika, in Tschechien oder den USA leben.
Stolpersteine werden ausschließlich durch Spenden finanziert. Unterstützen Sie die Neuverlegung der Steine für die Familie Duneck und die weitere, wichtige Arbeit für das Gedenken! Der Spendenaufruf wird auch durch den Oberbürgermeister der Stadt Zittau unterstützt.

Spendenkonto:
Hillersche Villa gGmbH
Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien
BIC WELADED1GRL
IBAN DE14850501003000129927

Verwendungszweck: Stolpersteine

Weitere Informationen zu den Stolpersteinen finden Sie hier >>>
 
 

Veranstaltungskalender

Mit freundlicher Unterstützung

Aktiv Sein & Spenden

Hillersche Villa gGmbH

Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien
BIC
WELADED1GRL
IBAN
DE14850501003000129927

Wir stellen Ihnen gern
eine Spendenquittung aus.

Café Jolesch

Café - Restaurant - Kneipe
Täglich ab 18.00 geöffnet

Hillersche Villa ist Mehrgenerationenhaus

Hillersche Villa bei