NETZWERKSTATT

Zeitgeschichte und Zivilgesellschaft


Die NETZWERKSTATT arbeitet für Demokratiebildung und betreibt Aufklärung und Prävention. Wir wollen Menschen zum Nachdenken und Nachfragen bringen und sie motivieren, sich mit der Geschichte und der Entwicklung der eigenen Umgebung zu beschäftigen. Wir helfen mit unserem Netzwerk und unseren Erfahrungen bei der Suche nach Partnern aus Kultur, Politik und Bildung. Geschichte spiegelt sich immer im Lokalen. Aber hier wird auch Geschichte gemacht.

Alle sind gefragt, wenn es darum geht, demokratisch zusammen zu leben, neue Wege zu gehen und Diktaturauswirkungen zu erinnern. Aus Mitteln des Lokalen Aktionsplans können dafür Projekte gefördert werden. Nutzen Sie die Chance! Wir von der NETZWERKSTATT beraten Sie gern dabei.

Spuren der Zeit lesen können, selbst mitbestimmen lernen!

 
 

Jüdische Zeitgeschichte am Tag des offenen Denkmals

Am 11. September fand der diesjährige Tag des offenen Denkmals in Zittau statt. Zu diesem Anlass fanden sich neun interessierte Schüler_innen der Weinauschule, um die Betreuung an drei Standorten von insgesamt 20 Stolpersteinen in Zittau zu übernehmen. Passanten und Besucher hatten hier die Möglichkeit, sich durch die Freiwilligen über die Biografien der ermordeten Zittauer Juden informieren zu lassen. Ein Standort der Stolpersteine in der Inneren Weberstraße wurde zeitweise durch Thomas Pilz von der Initiative „Erinnerung und Versöhnung“ betreut.
Ein weiterer Höhepunkt zur jüdischen Geschichte Zittaus bildeten am Nachmittag zwei Führungen über den jüdischen Friedhof, die von den zahlreichen Gästen durchweg interessiert und begeistert angenommen wurden. Insgesamt fanden 108 Besucher den Weg zum etwas abgelegenen Friedhof, die bisher höchste Anzahl zu einem solchen Anlass.
Die NETZWERKSTATT bedankt sich ganz herzlich bei den neun engagierten Schüler_innen der Weinauschule, Thomas Pilz und natürlich den zahlreichen Zittauern und Gästen für ihr großes Interesse an der Geschichte der Zittauer Juden.

 
 
 

„genialsozial“-Tag in der Hillerschen Villa. Schüler und Schülerinnen einer 11. Klasse des Christian Weise – Gymnasiums pflegen Zittaus Stolpersteine

Jedes Jahr veranstaltet die Sächsische Jugendstiftung aus Dresden den „genialsozial“- Tag, Schüler arbeiten für einen Tag in einer sozialen Einrichtung, der Gewinn kommt einem sozialen Projekt zu Gute. Am diesjährigen „genialsozial“- Tag beteiligten sich Schüler der 11. Klasse des CWG in einem Projekt der Hillerschen Villa. 12 SchülerInnen und eine Lehrerin waren in Zittau unterwegs, um die 20 im Stadtgebiet verlegten Stolpersteine zu reinigen, zu putzen. Die SchülerInnen berichteten im Anschluss von ihren Erlebnissen. Hausbewohner und Geschäftsinhaber freuten sich über das Engagement der Jugendlichen. Nach einem Mittagessen gab es als Abschluss eine Stadtführung entlang der Stolpersteine in der Innenstadt mit Geschichte, Geschichten und Bildern. Armin Pietsch von der Hillerschen Villa berichtete von den Schicksalen der ehemaligen jüdischen Bewohner und Geschäftsleuten.
Die SchülerInnen haben sich mit unbequemen Denkmalen auseinandergesetzt und vieles Unbekannte, dennoch Wissenswerte über ihre Heimatstadt Zittau erfahren.
Die Netzwerkstatt der Hillerschen Villa bedankt sich herzlich für die Hilfe der SchülerInnen und für das Engagement der Lehrerin!

 

Spendenaufruf für Stolpersteine

Die Stolpersteine für die Familie Duneck sind mutwillig beschädigt worden und sollen ersetzt werden.
Im Jahr 2005 unternahm die Initiative „Erinnerung und Versöhnung“ die Verlegung der ersten Stolpersteine in Zittau. Stolpersteine sind kleine Denkmale, die unser Gewissen schärfen können. Sie erinnern an bekannte und unbekannte Menschen, meist jüdischer Herkunft, die zwischen 1933 und 1945 verfolgt, entrechtet und ermordet wurden. Zittau wurde damit Teil einer inzwischen europaweiten Initiative zum Gedenken an ehemalige Mitbürger jüdischen Glaubens. Seitdem wurde die Verlegung weiterer Stolpersteine in Zittau durch die NETZWERKSTATT der Hillerschen Villa begleitet und betreut.
Drei dieser Steine sind nun stark beschädigt worden, die Sächsische Zeitung berichtete darüber am 08.01.2016. Diese Zerstörung trifft unsere Stadt, die Spender der Steine und überlebende Verwandte, die heute in Südafrika, in Tschechien oder den USA leben.
Stolpersteine werden ausschließlich durch Spenden finanziert. Unterstützen Sie die Neuverlegung der Steine für die Familie Duneck und die weitere, wichtige Arbeit für das Gedenken! Der Spendenaufruf wird auch durch den Oberbürgermeister der Stadt Zittau unterstützt.

Spendenkonto:

Hillersche Villa gGmbH

Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien
BIC WELADED1GRL
IBAN DE14850501003000129927

Verwendungszweck: Stolpersteine
 

Unterstützen Sie unsere Begegnungsarbeit

Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Für eine Projektwoche mit Jugendlichen aus dem südlichen Landkreis (Zittau) und dem nordböhmischen Cvikov hat die Netzwerkstatt der Hillerschen Villa bei der Bethe Stiftung um finanzielle Unterstützung gebeten. Die Unterstützung wurde zugesagt – jeder Euro der uns gespendet wird, wird von der Stiftung verdoppelt!
Die Projektwoche mit 30 Schülern und Schülerinnen beschäftige sich mit jüdischen Biografien aus Zittau und führte die Schüler auch mehrere Tage in die Gedenkstätte Theresienstadt. Wir konnten diese Begegnung mit einem einem sozial verträglichen Schülerbeitrag, einer Spende der Schkola Oberland und der Unterstützung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds nahezu komplett finanzieren. Für den Restbetrag bitten wir Sie um Unterstützung dieser Projektwoche mit einer Spende!

Vielen Dank sagen Ihnen das Team der Netzwerkstatt, die Schüler, Schülerinnen und Lehrkräfte der Schkola Oberland und der Mittelschule in Cvikov!

Spendenkonto:
Hillersche Villa gGmbH
Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien
BIC: WELADED1GRL
IBAN: DE14850501003000129927
Kennwort: Schülerprojekt Zittau Cvikov

Für Fragen rund um unsere Projektwoche stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!
Armin Pietsch:
03583 779622
0170 586 48 99

Kontakt

Jan Kirchhoff (Projektleiter)
Fon 03583 / 779644
Fax 03583 / 779613
Mail j.kirchhoff@hillerschevilla.de

Franziska Pohl
Fon 03583 / 779622
Fax 03583 / 779613
Mail f.pohl@hillerschevilla.de

Patrick Weißig
Fon 03583 / 779633
Fax 03583 / 779613
Mail p.weissig@hillerschevilla.de


Förderer des Projekts:

Veranstaltungskalender

Mit freundlicher Unterstützung

Aktiv Sein & Spenden

Hillersche Villa gGmbH

Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien
BIC
WELADED1GRL
IBAN
DE14850501003000129927

Wir stellen Ihnen gern
eine Spendenquittung aus.

Café Jolesch

Café - Restaurant - Kneipe
MO-SA ab 18.00 Uhr geöffnet

Hillersche Villa ist Mehrgenerationenhaus