Das "Dorfkino-Projekt" erlebt eine neue inhaltliche Ausrichtung. Unter dem Titel "Dorfkino - intergenerative Kommunikation im ländlichen Raum" ist das Projekt eines von drei Modellprojekten der Otto Benecke Stiftung. Ziel der Projekte ist es, das gegenseitige Wahrnehmen, die Vernetzung und den Austausch innerhalb der Gemeinde Herrnhut zu fördern. Das Medium Film ist dabei ein sehr gutes Mittel. Die Gemeinde Herrnhut ist reich an Vereinen, Institutionen und aktiven Menschen. Es gibt u.a.:
Kindertagesstätten in Herrnhut, Großhennersdorf, Ruppersdorf
Grundschulen in Großhennersdorf & Ruppersdorf, Gymnasium Herrnhut, Förderschulen in Großhennersdorf & Herrnhut
den Katharinenhof in Großhennersdorf, die Förderschulen in Herrnhut und Großhennersdorf
Unternehmen mit Tradition – Herrnhuter Sterne GmbH, Druckerei Dürninger GmbH
Ortsansässige Museen – Heimatmuseum & Völkerkundemuseum in Herrnhut Feuerwehrmuseum Großhennersdorf
Das ist nur ein Ausschnitt um zu zeigen wie "reich" und breit aufgestellt unsere Gemeinde ist. Im neuen Projekt können diese Institutionen, Vereine gemeinsam Themen (v.a. filmisch) bearbeiten - Zusammenarbeit mit jung und alt. Sehr gern können Sie sich an mich wenden, außerdem erfahren Sie im aktuellen Internet-Blog die Fortschritte im Projekt – bis dahin.
Das zweite Projektjahr der MAE-Maßnahme „Dorkino“ ist nun abgeschlossen. Knapp 90 Personen besuchten unsere vier Präsentationen, und es gab viel Anerkennung und Applaus - danke. Es war für die Teilnehmer ein überaus erfolgreiches Jahr. Nicht nur, dass alle ihre technischen Fertigkeiten und sozialen Fähigkeiten enorm weiter entwickelt haben, auch jeder der TeilnehmerInnen hat eine konkrete Perspektive nach dem Projekt. So nahm bereits ein Teilnehmer während des Projekts eine Arbeit auf, zwei Teilnehmer haben ab dem 1.6.2012 einen Arbeitsplatz, weitere zwei nehmen eine Ausbildung auf und ein Teilnehmer hat konkrete Bewerbungen und Jobangebote. Das MAE-Sonderprojekt war ein überaus erfolgreiches, mit entsprechender Außenwirkung durch die vielen öffentlichen Präsentationen, Presseberichte und Auszeichnung durch den Sächsischen Preis der Medienpädagogik 2010.
Ein Dank geht an Sebastian Renner, Projektmanager beim Fachdienst für Arbeit und Beschäftigung, für seine fast dreijährige Unterstützung. Eine Fortsetzung des Projektes ist seitens des Jobcenters Görlitz nicht vorgesehen. Die Marke "Dorfkino" bleibt jedoch erhalten, mit einer neuen inhaltlichen Ausrichtung. Mehr dazu später.
Patrick Weißig (Projektleiter Dorfkino)
Bei Dreharbeiten - letztes Projektjahr
Dorfkino 2011/2012
Ein neuer Durchgang unseres Projektes Dorfkino ist gestartet. Am 1. Juni 2011 sind wir wieder im alten Speicher in Großhennersdorf am Start und beschäftigen uns mit dem Medium Film. Für (fast) alle, der zehn Teilnehmer aus dem gesamten Landkreis Görlitz, ist es die erste Berührung mit diesem Medium – deshalb gilt es erst einmal ein paar theoretische Grundlagen kennenzulernen und dann, natürlich auch gleich praktisch anzuwenden. So interessiert anfangs besonders wie eine Geschichte entstehen kann und wie sie dann auch zu Papier gebracht wird, bevor sie dann gefilmt und geschnitten wird. Aller Anfang ist schwer – so war es auch letztes Jahr – doch aller Anfang macht auch neugierig auf mehr und wir freuen uns schon sehr, noch dieses Jahr unsere ersten Werke zeigen zu können.
Unter www.dorfkino.blog.de gibt es auch stets neue Infos zu unseren Vorhaben – bis dahin!